top of page

MEMORY IN SCULPTURE

Aktualisiert: 28. Nov. 2025

ERINNERUNG IN DER SKULPTUR


Am 20. Oktober 2025 wurde das Projekt „Memory in Sculpture“ ins Leben gerufen.



Während der ersten Sitzung lernten sich die Teilnehmer kennen, informierten sich über das Projektprogramm, schufen wunderschöne Selbstporträts unter Verwendung der Technik des berühmten israelischen Porträtisten Hanoch Piven und lernten etwas über die Ursprünge der jüdischen Kunst. Wir befassten uns mit der alten Geschichte, um herauszufinden, was die heiligen Schriften über die Ursprünge der jüdischen Kunst sagen. Wir beschäftigten uns mit den Zehn Geboten, insbesondere mit dem zweiten Gebot: „Du sollst dir kein Bildnis machen.“ Wir befassten uns mit dem Mishkan (der tragbaren irdischen Wohnstätte Gottes, die von den Israeliten vom Auszug aus Ägypten bis zur Eroberung Kanaans genutzt wurde), den Vorschriften für die Herstellung der Bundeslade, erfuhren, wer der erste Schöpfer Bezalel war, und machten uns mit archäologischen Funden vertraut, die mit dem jüdischen Erbe in Verbindung stehen: Ausgrabungen antiker Synagogen, der Tierkreis, die Kunst des alten Ägypten, die Antike und ihr Einfluss auf die jüdische Kunst.




ZWEITE SITZUNG


Die zweite Sitzung des Kreativprojekts „Erinnerung in Skulpturen“ fand am 27. Oktober statt..


Während dieses Treffens setzten wir unsere Erkundung der antiken Geschichte der jüdischen Kunst fort und lernten etwas über die archäologischen Ausgrabungen der Stadt Zippori und ihrer antiken Synagoge sowie über die Synagoge von Dura-Europos und ihre bemerkenswerten Wandfresken.



Anschließend widmeten wir uns dem Mittelalter und untersuchten Meisterwerke wie die Vogelkopf-Haggada, den Michael-Mahzor, den Tripartite Mahzor und die Goldene Haggada, wobei wir uns mit der tiefgründigen Symbolik und den verborgenen Botschaften befassten, die über Jahrhunderte hinweg in den Seiten dieser illuminierten Handschriften bewahrt wurden.


Anschließend diskutierten wir die Migration sephardischer Juden aus dem Gebiet des ehemaligen jüdischen Staates nach Westeuropa und untersuchten ihre historischen Umstände, ihre kulturelle Anpassung und die Veränderungen, die auf den Rückgang des muslimischen Einflusses in der Region folgten. Wir untersuchten auch die Symbolik der Sarajevo-Haggada – einer illuminierten Handschrift, die den traditionellen illustrierten Text der Passah-Haggada enthält, der den Passah-Seder begleitet.



Im praktischen Teil des Workshops widmeten wir uns dem Vermächtnis des weltberühmten israelischen Bildhauers Dani Karavan, dem Schöpfer monumentaler Werke wie dem Negev-Denkmal, dem Weg der Menschenrechte (eine Open-Air-Kunstinstallation in Nürnberg) und vielen anderen Projekten in Israel und auf der ganzen Welt.



Inspiriert von Karavans künstlerischer Philosophie haben wir uns anschließend mit den Prinzipien der abstrakten und geometrischen Komposition auseinandergesetzt und unter Verwendung verschiedener Bildhauermaterialien unsere eigenen dreidimensionalen abstrakten Skulpturen geschaffen.



DRITTE SITZUNG


Unser drittes Treffen der Reihe „Erinnerung in Skulpturen“ führte uns auf eine faszinierende Reise durch jüdische Symbole und die Kunst der Renaissance. Wir nähern uns allmählich dem Ende der ersten Phase der theoretischen Vorlesungen, in denen wir uns mit der Geschichte der jüdischen Kunst, jüdischen Künstlern und Bildhauern sowie untereinander vertraut gemacht haben. In der dritten Sitzung lernten wir Symbole, ihre Bedeutungen und die Bedeutung kennen, die ihnen in den heiligen Schriften und vom jüdischen Volk im Laufe der Jahrhunderte zugeschrieben wurde. Vom Davidstern und der Menora bis hin zu Papierschnitten, Ketubot und den bemalten Holzsynagogen Osteuropas.


Gemeinsam entdeckten wir, wie vertraute Symbole – 🌿 die sieben Arten, 🕯 die Menora,

die Hamsa – über die Jahrhunderte hinweg in der Kunst auftauchten, sich wandelten und ihren Weg fanden.

Wir sahen, wie jüdische Künstler in Italien Renaissanceformen neu interpretierten, wie Torah-Kronen und -Mäntel zu Meisterwerken der Schönheit wurden (Hidur Mitzvah) und wie die Volkskunst in den Schtetln die Erinnerung durch Holz, Messing und Papier bewahrte.


Von den Mosaiken antiker Synagogen über die filigranen Papierschnitte aus Reyzel bis hin zu den farbenprächtigen Deckenmalereien in Gwoździec – die jüdische Kunst offenbarte sich als Sprache verborgener Bedeutungen, als eine Möglichkeit, durch Zeichen und Ornamente Geschichten zu erzählen und so das Heilige mit dem Alltäglichen zu verbinden.




🕎 The key takeaway?


Die wichtigste Erkenntnis?


Jüdische Kunst soll gelesen werden – jede Linie, jede Frucht und jedes Tier erzählt eine Geschichte von Glauben, Exil und Erneuerung.



Dann hatten wir die Gelegenheit, Frank Meisler zu entdecken, einen in Danzig geborenen jüdischen Bildhauer.



errichtete eine Reihe von Kindertransport-Denkmäern in ganz Europa. Durch die Auseinandersetzung mit seinem Werk, das eine Vielzahl von Miniaturen, Statuen und Amuletten umfasst, hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, tiefer miteinander zu kommunizieren,



etwas Neues übereinander lernen und sich gegenseitig Amulette aus Fimo basteln, dabei Erfahrungen mit einem neuen Material sammeln und das Erstellen kleiner Details in der Bildhauerei üben.




Bleiben Sie dran – beim nächsten Mal bewegen wir uns in Richtung 19. bis 20. Jahrhundert und sehen uns an, wie moderne jüdische Bildhauer und Architekten diesen Dialog zwischen Tradition und Moderne fortgesetzt haben. Außerdem steht uns die Arbeit an einer großen gemeinschaftlichen Skulptur bevor!






Unsere Ergebnisse...

 
 
 

Kommentare


  • Facebook
  • YouTube
  • Instagram
bottom of page